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Beilage zum Rundbrief 1. Halbjahr 2006
![]() Pressetext Oktober 2005
Im Juni 1997 ging Johannes Gerster als Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Jerusalem. Im Januar 2006 wird er nach knapp neun Jahren zurückkehren. Gerster hat bei seiner Arbeit für die Konrad-Adenauer-Stiftung vielerlei Rückschläge hinnehmen müssen, aber er kann – zusammen mit Partnern – auch Erfolge verbuchen: Ein israelisch-palästinensisches Lehrerfortbildungsprogramm wurde ins Leben gerufen, ebenso wie israelisch-palästinensische Studentenseminare an der Hebräischen Universität und der Al-Quds-Universität, das Konrad-Adenauer-Konferenzzentrum wurde im Mai 2001 eröffnet, eine israelisch-palästinensische Wirtschaftsgruppe tagt regelmäßig und Gerster kann eines seiner Lieblingsprojekte verwirklichen: An der Ben-Gurion-Universität werden Eingliederungskurse für junge Beduinen eingerichtet. Daneben beobachtet Gerster mit lebhaftem Interesse seine Umgebung. Wie gehen die Leute dort mit der täglichen Gewalt um? Wie leben die deutschstämmigen Juden, die „Jeckes“, in Israel? Wie gehen sie mit Deutschen um? Wie werden die Feste gefeiert? Ganz nebenbei erfahren wir so auch etwas über das Leben des Ehepaares Gerster in Jerusalem. Denn Regina Gerster hat ihren Mann begleitet, sie hat dort Hebräisch gelernt und beide haben ein offenes Haus geführt, das auch für politische Gespräche genutzt wurde. Johannes Gerster, Meine Briefe aus Jerusalem. Mit einem Vorwort von Asher Ben-Natan, einer Einführung von Dietmar Schulz und einer ausführlichen Chronologie, Ingelheim: Leinpfad Verlag 2005 Erscheint am 3.11.2005 Angelika Schulz-Parthu, 6 Lloyd George Street, P.O.B. 8348, Jerusalem 91082, Israel. |
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